23. Oktober 2012

WEISSE BOLOGNESE.

Bolognese ist so ein "Hat man sich dafür entschieden, freut man sich so richtig"-Essen. Denn so eine Bolognese, die geht auch nie schief. Trotzdem kann sie auch mal langweilig werden, auch wenn man mit Lorbeer, Zimt, Estragon, Auberginen, Wild, etc. ziemlich variieren kann. Nu also eine weisse Bolognese! Das hat mich interessiert. Also hab ich sie gemacht. Und, ja, perfekt! Die Superalternative zur Roten Bolognese. Unbedingt jetzt, wo es draußen so ungemütlich wird: machenmachenmachen!

Für:
4 Personen

Drin:
300 g weiße Zwiebeln
kleine Knoblauchzehen
120 g Möhren
150 g Staudensellerie
5 El Olivenöl
250 g Rinderhack
250 g Schweinehack, (am besten aus der Schweineschulter mit Schwarte)
20 g Butter
Salz
Pfeffer
300 ml trockener Weißwein
200 ml Rinderfond
3 Zweige Rosmarin
kleine Lorbeerblätter
4 Stiele glatte Petersilie

Machen:

1. Zwiebeln fein würfeln. Knoblauch pellen und andrücken. Möhren putzen, schälen und in ca. 1 cm dicke Würfel schneiden. Sellerie putzen, entfädeln und ebenfalls in 1 cm dicke Würfel schneiden.
2. Öl in einem flachen Topf erhitzen, Hackfleisch darin bei nicht zu starker Hitze 3-4 Minuten braten, dabei öfter umrühren. Butter, Zwiebeln und Knoblauch zugeben und weitere 3-4 Minuten mitbraten. Möhren und Sellerie zugeben und weitere 3-4 Minuten mitbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Wein ablöschen und stark einkochen. Mit Fond auffüllen und zugedeckt im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad (Gas 1-2, Umluft nicht empfehlenswert) auf der untersten Schiene 1:20-1:30 Stunden garen. Rosmarinnadeln abzupfen und fein hacken. 20 Minuten vor Ende der Garzeit Rosmarin und Lorbeer in den Sugo geben.
3. Vor dem Servieren Petersilienblätter abzupfen, fein schneiden und mit dem Sugo mischen. Mit Nudeln servieren.
Unbedingt die doppelte Menge kochen. Am nächsten Tag schmeckt sie noch besser!
Achso: danke Essen&Trinken mal wieder!

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